Was ist Kaiserschmarrn? Alles über diesen österreichischen Klassiker
Wer in Österreich schon einmal in einer Berghütte gegessen hat, hat den Namen wahrscheinlich schon einmal gelesen: Kaiserschmarrn.
Es sieht aus wie eine Art in Stücke gerissener Pfannkuchen, aber viel luftiger, süßer und vor allem reichlich mit Puderzucker bestreut.
Oft gibt es dazu noch Apfelmus, Zwetschgenröster oder etwas Ähnliches.
Und ja: Es schmeckt genau so gut, wie es klingt.
Aber was ist Kaiserschmarrn eigentlich genau, woher kommt er und warum ist er in Österreich so beliebt?

Was ist Kaiserschmarrn?
Kaiserschmarrn ist ein österreichisches Gericht, das man am besten als einen luftigen, in Stücke gerissenen Pfannkuchen beschreiben kann.
Der Teig ähnelt Pfannkuchenteig, wird aber meist luftiger zubereitet und in einer Pfanne gebacken. Während oder nach dem Backen wird der große Pfannkuchen in grobe Stücke zerteilt.
Danach kommt der wichtigste Teil:
Puderzucker. Viel Puderzucker.
Kaiserschmarrn wird oft als Dessert serviert, aber in Österreich sieht man ihn auch einfach als vollwertige Mahlzeit auf der Karte stehen.
Und ehrlich gesagt: Das verstehen wir voll und ganz.
Woher kommt Kaiserschmarrn?
Kaiserschmarrn wird stark mit Österreich und der ehemaligen österreichisch-ungarischen Küche in Verbindung gebracht.
Um den Ursprung ranken sich verschiedene Geschichten.
Eine bekannte Erklärung verbindet das Gericht mit Kaiser Franz Joseph I. Das Wort Kaiser bedeutet nämlich genau das.
Welche Version der Geschichte genau stimmt, lässt sich schwer mit Sicherheit sagen. Aber dass das Gericht mittlerweile fest zur österreichischen Esskultur gehört, daran gibt es kaum Zweifel.
Genau wie Apfelstrudel ist Kaiserschmarrn eines dieser Gerichte, denen man während eines Urlaubs in Österreich immer wieder begegnet.
Was bedeutet Kaiserschmarrn?
Der Name besteht aus zwei Teilen.
Kaiser bedeutet Kaiser.
Schmarrn ist ein österreichisches/deutsches Wort, das unter anderem für etwas verwendet werden kann, das auseinandergefallen ist oder ein Durcheinander darstellt.
Und ehrlich gesagt ist das eine ziemlich gute Beschreibung.
Man backt erst etwas, das wie ein ordentlicher Pfannkuchen aussieht, und zieht ihn dann absichtlich komplett auseinander.
Kulinarischer Vandalismus.
Aber dafür ein leckerer. 😂
Wie schmeckt Kaiserschmarrn?
Kaiserschmarrn schmeckt weich, süß und luftig.
Die Außenseite kann leicht karamellisiert sein, während die Innenseite luftig und weich bleibt.
Durch den Puderzucker bekommt das Gericht natürlich eine extra Süße.
Und je nachdem, wo du ihn bestellst, bekommst du zum Beispiel noch dazu:
- Apfelmus
- Pflaumenkompott
- Zwetschgenröster
- Rosinen
- extra Puderzucker
Letzteres hätte unserer Meinung nach eigentlich kein eigener Punkt sein müssen.
Mehr Puderzucker ist immer eine Option. 😂
Was ist Zwetschgenröster?
Zwetschgenröster ist eine österreichische Zubereitung von Pflaumen, die oft zu Kaiserschmarrn serviert wird.
Es liegt irgendwo zwischen Kompott und gedünsteten Pflaumen und bietet durch seinen fruchtigen und leicht säuerlichen Charakter einen schönen Kontrast zum süßen Kaiserschmarrn.
Siehst du es auf der Karte?
Einfach nehmen.
Du bist jetzt eh schon dabei.
Ist Alkohol im Kaiserschmarrn?
Meistens nicht unbedingt.
Einige Rezepte enthalten zwar Rosinen, die vorher in Rum eingeweicht wurden, aber das ist nicht immer der Fall.
Wenn du Kaiserschmarrn bestellst und sichergehen willst, dass kein Alkohol enthalten ist, kannst du natürlich immer kurz nachfragen.
Vor allem bei traditionellen Rezepten kann die Zubereitung je nach Restaurant oder Berghütte variieren.
Isst man Kaiserschmarrn als Dessert oder als Mahlzeit?
Beides.
Das ist ja gerade eines der tollen Dinge am Kaiserschmarrn.
Du kannst eine kleinere Portion als Dessert bestellen, aber in vielen österreichischen Restaurants und Berghütten steht er auch einfach als eigenständiges Gericht auf der Karte.
Und unterschätze so eine Pfanne nicht.
Was beginnt als:
„Ach, wir teilen uns einen.“
endet meistens mit:
„Warum haben wir danach noch ein Hauptgericht bestellt?“ 😂
Kaiserschmarrn in der österreichischen Berghütte
Für uns gehört Kaiserschmarrn vor allem zum typischen österreichischen Berghütten-Erlebnis.
Draußen kalt, drinnen warmes Holz, Skischuhe irgendwo unterm Tisch und dann ein riesiger Teller süßer Pfannkuchenstücke vor der Nase.
Diese Art von Essen schmeckt in den Bergen einfach anders.
Genau wie eine Brettljause, Apfelstrudel oder ein Drink auf der Terrasse.
Willst du wissen, warum sich diese Hütten überhaupt so gemütlich anfühlen? Dann lies auch Warum sind österreichische Berghütten so gemütlich?
Was ist der Unterschied zwischen Kaiserschmarrn und Pfannkuchen?
Der Unterschied liegt vor allem in der Struktur und Zubereitung.
Ein normaler Pfannkuchen bleibt meistens ganz und ist relativ dünn.
Kaiserschmarrn ist dicker und luftiger und wird eben bewusst in grobe Stücke gerissen.
Dadurch bekommt man viel mehr gebackene Ränder und verschiedene Strukturen auf einem Teller.
Und da kommt dann natürlich wieder Puderzucker drüber.
Haben wir schon erwähnt, dass wir Puderzucker lieben?
Kann man Kaiserschmarrn selbst machen?
Ja, sicher.
Die Basis besteht meistens aus Zutaten wie:
- Mehl
- Milch
- Eiern
- Zucker
- Butter
Oft werden die Eier getrennt und das Eiweiß wird luftig aufgeschlagen. Dadurch bekommt der Kaiserschmarrn diese typische luftige Struktur.
Danach backst du den Teig in einer Pfanne, zerteilst ihn in Stücke und backst diese noch kurz weiter.
Und anschließend:
PUDERZUCKER.
Keine halben Sachen.
Mehr Österreich auf deinem Teller und in deinem Glas 🇦🇹
Kaiserschmarrn ist eines dieser Gerichte, die für uns direkt zu Österreich gehören.
Genau wie Apfelstrudel, Brettljause und natürlich all die typischen Getränke, denen man in den Bergen begegnet.
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Und nach dem Essen? 🍻
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